Internationale Alumni-Konferenz in Yerewan/Armenien

Vom 18.- 21. Oktober 2015 trafen sich 25 Alumni aus Armenien, Georgien, Ungarn und der Ukraine auf Einladung des armenischen Alumni-Vereins und mit Unterstützung durch die „KAAD-Stiftung Peter-Hünermann“  zu einer Konferenz mit dem Thema: Wissenschaft und Religion: Der KAAD und neue Forschungsperspektiven.

Vortrag von Markus Leimbach, Leiter des Osteuropa-Referats des KAAD

Organisiert wurde die Konferenz und das kulturelle Begleitprogramm durch die Präsidentin des armenischen Alumni-Vereins, Dr. Elena Etaryan, gemeinsam mit der Kontaktperson des KAAD, Eduard Saroyan. Eingeladen waren Vertreter/innen der Alumni-Vereine aus Georgien, der Ukraine und Ungarns. Die Konferenz war eine Folgekonferenz der Konferenz 2013, die durch den georgischen Alumni-Verein durchgeführt wurde und zu der die armenischen Teilnehmer/innen eingeladen waren. Nach der früheren schwierigen Geschichte Georgiens und Armeniens miteinander, ist dies ein guter weiterer Schritt gemeinsamen Weges.

Peter Varga, Markus Leimbach, Yelena Etaryan, Natasha Etaryan, Eduard Saroyan (v.l.n.r.)

Drei Leitmotive begleiteten die Konferenz: das reiche christliche Erbe in Armenien, der armenische Genozid zu Beginn des 20. Jahrhunderts und der Berg Ararat, der als heiliger Berg der Armenier in der Türkei liegt. Dieser ist besonders in Yerewan immer präsent.

 


Konferenzen der Alumni-Vereine bieten für Wissenschaftler/innen immer eine gute Möglichkeit, ihre derzeitige Arbeit auch Kollegen/innen aus anderen Wissenschaftsbereichen vorzustellen und daraus zu lernen. Das vielfältige interdisziplinäre Vortragsprogramm bot dazu einen guten Rahmen.

Teilnehmende der Konferenz

Vom KAAD hat der Referatsleiter Osteuropa, Markus Leimbach, an der Konferenz teilgenommen und die Chance genutzt, den Germanistik-Studenten/innen der Brujssow-Universität für Sprachen und Sozialwissenschaften die Arbeit des KAAD vorzustellen. Ebenso wurden die Grundlagen für die Gründung eines Partnergremiums gelegt.


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Marcela Bustamante Torres (Kolumbien)

Marcela Bustamante hat in ihrer Heimatstadt Bogotá Jura studiert und vor dem Studienaufenthalt in Deutschland als Anwältin gearbeitet. Von 2006 bis 2008 absolvierte sie mit Unterstützung des KAAD das Masterprogramm „Interdisziplinäre Lateinamerikastudien“ an der Freien Universität Berlin. Nach beruflichen Tätigkeiten in Washington D.C. und Lima (Peru) kehrte sie 2012 nach Bogotá zurück, wo sie heute für die „Defensoría del Pueblo de Colombia“ tätig ist – eine staatliche, jedoch autonom arbeitende Institution zur Verteidigung und Verbreitung der Menschenrechte.

Darüber hinaus gehört sie zu den Organisatoren des für Februar 2016 geplanten Kongresses „Paz Reconciliación y Justicia Tradicional“ an der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá. Am Rande der Veranstaltung soll nach Wünschen unserer Alumni auch ein KAAD-Netzwerk von Juristen und Politikwissenschaftlern aus Lateinamerika gegründet werden.

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