KAAD in Peru und Bolivien: Alumninetz steht für den Erfolg unserer Arbeit

In Lima fand an der Pontificia Universidad Católica del Perú am 4. und 5. März ein von unseren Alumni organisiertes Seminar statt zum Thema “El concepto de lifelong learning, la universidad y la cooperación internacional”. Hier diskutierte man auch Fragen der regelmäßigen Fortbildung von Hochschuldozenten und deren dauerhafte Einbindung in internationale akademische Netzwerke – ein Thema, das bei der Kooperation zwischen KAAD und lateinamerikanischen Universitäten stetig an Bedeutung gewinnt.


Die Alumnigruppe Peru beriet am Rande der Veranstaltung auch über Aktivitäten des Jahres 2011. Im Zentrum soll die Kooperation mit Padre Carlos Castillo (Mitglied des Partnergremiums und Pfarrer der Gemeinde San Lázaro in Rimac)  stehen, die zum Ziel hat, benachteiligten Jugendlichen in Lima Perspektiven für die eigene Lebensplanung aufzuzeigen. Dabei werden die Alumni ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen in Vorträgen, Diskussionen und Wochenendveranstaltungen einbringen.

In Bolivien hat der KAAD in den vergangenen Jahren dank des Engagements unserer Ehemaligen seine Präsenz erheblich ausgebaut. Dies erkennt auch der Erzbischof von La Paz, Mons. Edmundo Abastoflor an, der in einem ausführlichen Gespräch mit Krüggeler anregte, die KAAD-Arbeit noch enger an die Partnerschaftsstrukturen zwischen Bolivien und den Diözesen Hildesheim und Trier anzubinden. Die Zusammenarbeit der Bolivienkommission des Bistums Hildesheim und des KAAD (Kofinanzierung von Stipendien) ist da nur ein erster Schritt. „Einige der jungen Bolivianer, die jetzt als Voluntarios nach Deutschland reisen, könnten eines Tages Stipendienbewerber sein“, so der Erzbischof.

Während eines Treffens am 12.03. im Goethe-Institut von La Paz machten ehemalige Stipendiaten u. a. Pläne, wie sie als sozial engagierte Akademiker mit Deutschlanderfahrung junge Studierende zu einer Stipendienbewerbung motivieren können. Sie werden in Kirchenkreisen und an Universitäten auf die Verbindung zwischen ihrem heutigen beruflichen Wirken in Bolivien und ihrem Studium in Deutschland hinweisen. Der KAAD war für sie dabei eine wichtige Stütze.


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KAAD-Alumni heute


Dominic Ko Ko Lwin (Myanmar)

Als der Zyklon Nargis im April 2008 auf Myanmar traf und dort mit über 84.000 Toten und Hunderttausenden Obdachlosen eine humanitäre Katastrophe hinterließ, war es unter anderem Dominic Ko Ko Lwin, KAAD-Alumnus, der eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau spielte. In seiner Tätigkeit als Programmkoordinator für die Caritas Pathein war er laut Caritas Direktor Father Henry Eikhlein „von größter Bedeutung für den Erfolg des Rehabilitationsprojekts“.

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