Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst
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Aktualisiert: 12.02.10
Naher und Mittlerer Osten
In einer weitgefassten regionalen Ausdehnung von Marokko bis Afghanistan umfasst das Referat Naher und Mittlerer Osten – mit Ausnahme Israels – Länder, in denen eine muslimische Bevölkerungsmehrheit lebt. Die etwa 15 Millionen Menschen christlichen Glaubens befinden sich in einer oft schwierigen Minderheitensituation. Das Regionalprogramm des KAAD verfolgt daher zwei zentrale Ziele: Die Stärkung christlicher Kirchen und Gemeinden im Nahen Osten und die Förderung des interreligiösen Dialogs und der Begegnung gesellschaftlicher Integrationskräfte. Im Sinne eines solchen aufrichtigen Dialogs werden auch Muslime in das Stipendienprogramm aufgenommen, die von unseren kirchlichen Partnern vorgeschlagen werden. Bitte beachten sie in diesem Zusammenhang auch unser Georges-Anawati-Stipendium für Forschungen zum Dialog zwischen Islam und Christentum.
Mit dieser doppelten Zielrichtung möchte das Programm auch einen Beitrag zum Friedensprozess in einer von vielen Konflikten gezeichneten Region leisten und helfen, die christlichen Gemeinschaften – entgegen einer vorherrschenden Tendenz zum Exodus - in ihrem gesellschaftlichen und akademischen Umfeld besser zu verankern.
Schwerpunktländer der Förderung für postgraduierte Akademiker mit einem Projekt für eine deutsche Hochschule sind Ägypten, Jordanien, Libanon, Palästina/Israel, und Syrien.
Hinweis für Mediziner: Wir können grundsätzlich keine Facharztausbildungen in Deutschland fördern.
Stipendienanfragen bitte unter Verwendung des Fragebogens an:
Herrn Hans-Wilhelm Landsberg: Landsberg(at)kaad.de
Die Partnergremien in unseren Schwerpunktländern finden Sie hier.
KAAD-Alumni heute

Andzelika Bartnik (Polen)
Die Germanistik-Absolventin Andzelika Bartnik aus Polen kam 2007 mit einem KAAD-Stipendium nach Kiel, um ein Masterstudium in BWL zu absolvieren. Im Oktober ist sie in ihre Heimat zurück gekehrt – mit vielfältigen Erfahrungen im Gepäck und ehrgeizigen Plänen für die Zukunft. Mit Andzelika konnten wir eine sehr engagierte junge Frau fördern, der die deutsch-polnischen Beziehungen ebenso eine Herzensangelegenheit sind, wie ihr gelebter Glaube.


