Osteuropaprogramm

Wer kann sich bewerben?

Kandidaten/innen aus Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, Kaukasus und Zentralasiens mit nachweisbaren sehr guten bis guten Deutschkenntnissen und katholischer Konfession (in Ausnahmefällen auch einer anderen christlichen Konfession, sofern sie von katholischen Partnern vorgeschlagen werden), insbesondere:

  • Nachwuchswissenschaftler/innen und Postgraduierte, die
    - in ihrem Heimatland an einer Promotion bzw. Habilitation arbeiten und in diesem Rahmen einen Forschungsaufenthalt in Deutschland durchführen möchten (in besonderen, begründeten Ausnahmefällen können auch Promotionsvorhaben mit Abschluss in Deutschland bis zu max. dreijähriger Dauer gefördert werden).
    - nach dem Abschluss ihres heimischen Examens einen Forschungsaufenthalt oder eine Vertiefung der vorhandenen wissenschaftlichen Kenntnisse in Deutschland anstreben oder
    - in Deutschland ein nicht-konsekutives Aufbaustudium oder Zusatzstudium anstreben (dies gilt auch für Fortbildungen von Medizinern). 
  • Hochschullehrer/innen, die zu kurzen Forschungsaufenthalten (bis zu 6 Monate) nach Deutschland eingeladen werden.
  • Studierende in Masterstudiengängen im Heimatland, die einen in der Regel 1-semestrigen Studienaufenthalt an einer Hochschule in Deutschland planen. Der Aufenthalt in Deutschland soll vor allem der Materialsammlung sowie dem Austausch mit deutschen Hochschullehrern im Rahmen einer Magister/Master- bzw. Diplomarbeit der Geförderten im Heimatland dienen. Die Anrechnung der an deutschen Hochschulen studierten Semester auf den Studiengang im Heimatland sollte gewährleistet sein. Fortbildungsstudien im Bereich der Naturwissenschaften werden jedoch erst nach der Erlangung eines Studienabschlusses im Heimatland gefördert.

Was erwartet der KAAD von Ihnen?

  • Ein überdurchschnittliches Leistungspotenzial für das Studium bzw. die Forschung
  • die Ausrichtung von Studium oder Forschung auf eine dauerhafte Reintegration in Ihre Heimatregion (andernfalls gilt das Stipendium als Darlehen),
  • kirchliches und soziales Engagement bzw. Bereitschaft zum interreligiösen Dialog.

Stipendienanfragen richten Sie bitte zunächst mit diesem Fragebogen an Dr. Roman Radwanski, Referatsleiter Mittel- und Osteuropa: radwanski(at)kaad.de
Nur wenn Sie für eine Bewerbung in Frage kommen, werden Ihnen die erforderlichen Antragsunterlagen elektronisch zugeschickt.
Die kompletten Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte termingerecht (bis zum 15.Januar/Stipendienvergabe März; bis zum 30.Juni/Stipendienvergabe September) in Papierform an das KAAD-Osteuropareferat. Gleichzeitig müssen Fotokopien des Motivationsbriefes, des Lebenslaufes, sämtlicher Gutachten sowie der Projektbeschreibung und der Betreuungszusage beim Partnergremium in Ihrem Heimatland (falls vorhanden) eingereicht werden.


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KAAD-Alumni heute


Dominic Ko Ko Lwin (Myanmar)

Als der Zyklon Nargis im April 2008 auf Myanmar traf und dort mit über 84.000 Toten und Hunderttausenden Obdachlosen eine humanitäre Katastrophe hinterließ, war es unter anderem Dominic Ko Ko Lwin, KAAD-Alumnus, der eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau spielte. In seiner Tätigkeit als Programmkoordinator für die Caritas Pathein war er laut Caritas Direktor Father Henry Eikhlein „von größter Bedeutung für den Erfolg des Rehabilitationsprojekts“.

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