Stipendienprogramm 1

Wer kann sich bewerben?

Für das Stipendienprogramm 1 des KAAD können Sie sich bewerben, wenn Sie:

  • aus einem Entwicklungs- oder Schwellenland Afrikas, Asiens, des Nahen und Mittleren Ostens oder Lateinamerikas kommen und sich derzeit dort aufhalten,
  • einen Universitätsabschluss und Berufserfahrung in Ihrem Heimatland mitbringen
  • einen Masterstudiengang, ein Aufbaustudium, eine Promotion, einen Post-Doc oder einen Forschungsaufenthalt (2-6 Monate für Wissenschaftler) an einer deutschen Hochschule durchführen möchten und
  • katholischer Konfession sind (vor allem aus dem Nahen und Mittleren Osten allgemein einer christlichen Konfession angehören). Bewerber/innen einer anderen Religion können gefördert werden, wenn sie von katholischen Partnern im Blick auf eine dokumentierbare Bereitschaft zum interreligiösen Dialog vorgeschlagen werden.
  • bereits vor der Einreise über Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen (der KAAD kann einen Deutschkurs von max. 6 Monaten in Deutschland vorsehen).

 Was erwartet der KAAD von Ihnen?

  • Ein überdurchschnittliches Leistungspotenzial für das Studium bzw. die Forschung,
  • die Ausrichtung von Studium oder Forschung auf eine dauerhafte Reintegration in Ihre Heimatregion (andernfalls gilt das Stipendium als Darlehen),
  • kirchliches und soziales Engagement bzw. Bereitschaft zum interreligiösen Dialog

Der KAAD arbeitet mit Schwerpunkt- und Partnerländern in Ihrer Region. Die Bewerbungen erfolgen von dort über unsere Partnergremien. Bewerbungen aus anderen Ländern können nur in Ausnahmefällen berücksichtigt werden.

Nähere Informationen zu Ihrer Region finden Sie auf den folgenden Seiten:

Afrika (Subsahara)

Asien

Lateinamerika

Naher und Mittlerer Osten (inkl. Nordafrika)

 


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Marcela Bustamante Torres (Kolumbien)

Marcela Bustamante hat in ihrer Heimatstadt Bogotá Jura studiert und vor dem Studienaufenthalt in Deutschland als Anwältin gearbeitet. Von 2006 bis 2008 absolvierte sie mit Unterstützung des KAAD das Masterprogramm „Interdisziplinäre Lateinamerikastudien“ an der Freien Universität Berlin. Nach beruflichen Tätigkeiten in Washington D.C. und Lima (Peru) kehrte sie 2012 nach Bogotá zurück, wo sie heute für die „Defensoría del Pueblo de Colombia“ tätig ist – eine staatliche, jedoch autonom arbeitende Institution zur Verteidigung und Verbreitung der Menschenrechte.

Darüber hinaus gehört sie zu den Organisatoren des für Februar 2016 geplanten Kongresses „Paz Reconciliación y Justicia Tradicional“ an der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá. Am Rande der Veranstaltung soll nach Wünschen unserer Alumni auch ein KAAD-Netzwerk von Juristen und Politikwissenschaftlern aus Lateinamerika gegründet werden.

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